Geboren 1955 in Budapest. Klavierstudium ab dem Alter von sieben Jahren, später im Hinblick auf das geplante Dirigierstudium Flöte, Kontrabaß und Schlagzeug.
1975 Kompositionsdiplom nach vierjährigem Studium am Bartók-Béla-Konservatorium in Budapest.
1975 bis 1978 Studium des Orchesterdirigierens an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Karl Österreicher und Prof. GMD Otmar Suitner, Abschlußdiplom November 1978. Während des Studiums Teilnahme an Meisterkursen bei Prof. Igor Markevitch und Prof. Franco Ferrara, sowie am Bartók-Seminar unter Prof. László Somogyi. Danach zwei Jahre Besuch der Vorlesungen von Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum Salzburg, sowie Studium der Musikwissenschaft in Wien.
1978/79 Aushilfskorrepetitor an der Wiener Staatsoper; weitere Engagements am Stadttheater Baden und Raimundtheater Wien.
1979/80 Professor für Musiktheorie und Kammermusik am Konservatorium Wien.
Als Dirigent in Österreich, Deutschland, Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden und Ungarn (Konzerte, Opern, Operetten) tätig.
Musikalischer Leiter des Symphonieorchesters Nagykanizsa (1981/82), des Symphonieorchesters Kaposvár (1985-88), Stadttheaters Szolnok (1988/89), Stadttheaters Kaposvár (1993-2001, 2007–2009) und Stadtheaters Budapest (2002-2004). Seit 2005 GMD des neugegründeten Symphonieorchesters Kaposvár.
Auszeichnungen:
| 1997: |
Erstes Landestreffen der Musiktheater in Ungarn: Preis für die beste Aufführung
(Lehár: Der Graf von Luxemburg; Regie: Tamás Ascher, musikalische Leitung: Gábor Kerényi)
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| 2000: |
19. Landestheatertreffen in Ungarn: Preis für die beste musikalische Leitung
sowie
Preis der Kritiker für die beste musikalische Aufführung (Sondheim: Sweeney Todd. Der dämonische Barbier von der Fleet Street; Regie: Tamás Ascher, musikalische Leitung: Gábor Kerényi)
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